Mit dem Kriegsbeginn in der Ukraine sind auch junge Menschen und vor allem Studierende aus Drittstaaten, die zuvor dort gelebt haben, zu uns geflohen. Die Mehrzahl stammt aus afrikanischen und asiatischen Staaten. Für sie gelten andere Regelungen als für Menschen aus der Ukraine. Oft ist unklar, ob und wie es für sie in Deutschland weitergehen kann. Das mobile Beratungsprojekt wendet sich deshalb speziell an diese Gruppe der Geflüchteten, im Fokus sind auch marginalisierte Menschen (u.a. chronisch Erkrankte, Frauen oder LGBTIQ).
Geklärt werden z.B. Fragen zum Aufenthaltsrecht oder zur Anerkennung von Bildungsabschlüssen. Das Projekt vermittelt auch Hilfe beim Umgang mit Behörden, der Integration in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt oder bei der Wohnungssuche. Neben der regelmäßigen offenen Sprechstunde „soli.cafe“ im Café Eins im Schanzenviertel finden Beratungen bei verschiedenen Initiativen vor Ort statt. Außerdem kann die Zielgruppe den Community Space des Cafés samstags zum Vernetzen nutzen.