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Jugendumweltrat

Jugendumweltrat

Projektförderung beantragen

Junges Engagement im Umwelt- und Klimaschutz

Antragstellung

Wer ist antragsberechtigt?

Der Jugendumweltrat verfügt über einen eigenen Fördertopf. Mit den Geldern des Fördertopfs sollen junge Menschen aus Hamburg (10-25 Jahre) darin unterstützt werden, ihre eigenen Projekte und Ideen zum Umwelt- und Klimaschutz umzusetzen. Antragsberechtigt sind sowohl Projekte von freien außerschulischen Jugendgruppen als auch Projekte, die an der Hochschule, in der Schule oder im Jugendverband angesiedelt sind. Wichtig ist, dass die jungen Menschen sowohl Impulsgeber als auch Durchführer der Projekte sind. Die maximale Fördersumme beträgt 3.000 €.

Weitere Informationen zu den Rahmenbedingungen finden sich in den Förderkriterien. Fragen zur Antragstellung beantwortet Volker Uhl.

Antragsfristen

Antragstellung bis Beschlusssitzung
Mo. 06.06.2022 Do. 30.06.2022

 

Förderkriterien

Förderverfahren

Jeder eingegangene Antrag wird in Form einer Projektpatenschaft von mindestens einem Mitglied des Jugendumweltrats übernommen. Die Pat:innen treffen sich mit den Antragsstellern, klären Rückfragen zum Antrag und präsentieren anschließend das Antragsprojekt auf der Beschlusssitzung des Jugendumweltrates.

In der Regel entscheidet der Jugendumweltrat gemeinschaftlich innerhalb von vier Wochen über die eingegangenen Anträge. Pro Jahr finden vier Förderphasen statt.

Geförderte Projekte (Auswahl)

Jugendumwelttreff Eimsbüttel (JUTE)

Das Baltic Environmental Forum (BEF) hat mit dem Jugendumwelttreff Eimsbüttel einen Ort geschaffen, an dem sich junge Menschen zu Umwelt- und Klimathemen vernetzen. Auf den Treffen, die von den FÖJler:innen des BEF organisiert werden, wurden unter anderem Jutebeutel aus Stoffresten sowie nachhaltige Kosmetikprodukte hergestellt. Es fanden Workshops zu Themen wie „Chemikalien im Alltag“, „Nachhaltige Ernährung“ und „Plastikmüll“ statt. Außerdem bespielt die Gruppe einen Instagramkanal mit vielen praktischen Nachhaltigkeits-Tipps.

@jute_hamburg

Workshopangebot der KEBAP-Jugendgruppe

Die Jugendgruppe „Die Keimlinge“ des KulturEnergieBunkerAltonaProjekts (KEBAP) organsiert regelmäßige Workshopangebote, die Interessierten und den Anwohner:innen des alten Hochbunkers offenstehen. Der Hochbunker, der zum Energiebunker umgewandelt werden soll, ist dafür mit seinem großen Urban Gardening-Areal und seinen Räumlichkeiten ein idealer Standort. Das Programm der Keimlinge bietet viele praktische Impulse, zum Beispiel wurde gemeinschaftlich Apfelsaft gepresst und nachhaltige Einkaufstaschen gehäkelt.

kulturenergiebunker.de

Umweltpolitisches Zirkusstück „Wir zeigen es Euch“

In der Gruppe der 9- bis 13-Jährigen der Circusschule „Die Rotznasen“ entstand der Wunsch, ein Zirkusstück zu den Themen Klimawandel, Umweltverschmutzung und Fridays for Future zu entwickeln. Auf dem Kinderzeltfestival im Schanzenpark feierte das Stück mit dem Titel „Wir zeigen es Euch“ schließlich seine Premiere. Gemeinsam mit ihren Trainer:innen gelang es den jungen Künstler:innen die ernsten Themen mit Akrobatik, Zauberkunst und Komik zu verbinden. Am Ende stand eine Aufführung, die sowohl Kinder als auch Erwachsene in den Bann zog.

circus-rotznasen.de

Umweltprojekte von Schüler:innen

Klima- und Umwelträte, Nachhaltigkeits-AGs und Schüler:innen-Vertretungen unterschiedlicher Schulen konnten dank der Förderung Vorhaben für ihre Schulgemeinschaft umsetzen. Es wurden mehrere Urban Gardening-Projekte angelegt, Blühwiesen gesät, Insektenhotels gebaut und im Rahmen einer Bachpatenschaft die Renaturierung eines Bachlaufs angestoßen. Zudem führten Schüler:innen Informationsveranstaltungen zu Umwelt- oder Klimathemen an ihren Schulen durch.

Essaywettbewerb: „Recht im (Klima)Wandel“

Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 24.03.2021 nimmt die Politik in die Pflicht, umfangreiche Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Davon ausgehend initiierte der in Hamburg sitzende Bundesverband rechtswissenschaftlicher Fachschaften einen Essaywettbewerb zum Thema „Recht im (Klima)Wandel“. Mit dem Wettbewerb wollen sich die Studierenden Gehör in der rechtswissenschaftlichen Debatte verschaffen und die Rechtswissenschaft dazu anzuregen, sich auch im Hinblick auf die juristische Ausbildung stärker mit dem Themenkomplex auseinanderzusetzen.

bundesfachschaft.de