An die BürgerStiftung Hamburg spenden:

Handlungsfeld

Hamburg nachhaltiger machen

Umweltprobleme angehen

Herausforderungen benennen

Hamburg hat echte Herausforderungen zu meistern: vom Hafen mit den vielen Container- und Kreuzfahrtschiffen über ein steigendes Verkehrsaufkommen in einer wachsenden, räumlich begrenzten Großstadt bis hin zur Wasserqualität und den ökologischen Folgen der Elbvertiefung. Der CO2-Ausstoß muss reduziert, die Artenvielfalt geschützt, Müll vermieden und die Luftqualität verbessert werden. Die Stadtnatur gilt es vor zunehmender Flächenversiegelung zu schützen.

Natur erleben

Dazu kommt, dass sich viele Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, immer mehr von der Natur entfremden. Aber wer die Natur nie als positiven Erlebnisraum erfahren hat, dem fehlt der Bezug zum Naturschutz. Deshalb ist es umso wichtiger, möglichst vielen Menschen alltägliche Begegnungen mit der Natur wieder zu ermöglichen.

Zusammenhänge erkennen

Klassische Umweltbildungsangebote erreichen vor allem Menschen, die bereits eine gewisse Nähe zu Natur- und Umweltthemen haben. Deshalb muss es darum gehen, neue Zielgruppen anzusprechen. Das Naturerleben müssen wir damit verbinden, Wissen über die Natur zu vermitteln. Hier wollen wir ansetzen und dazu beitragen, dass sich alle Bürger:innen dieser Stadt aktiv für eine bessere Zukunft einsetzen.

Verantwortung übernehmen

Damit die Rettung unseres Planeten gelingt, sind Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gefragt, schnelle, praktikable und effektive Lösungen zu finden – aber auch jede:r Einzelne muss das eigene Verhalten verändern. Bildung für nachhaltige Entwicklung dient dazu, die Zusammenhänge zwischen unserem Verhalten und den großen Umweltfragen unserer Zeit herzustellen.

Zahlen und Fakten

Universität Köln (2016): 7. Jugendreport Natur

Kinder und Jugendliche setzen sich aktuell sehr engagiert für Umweltthemen ein. Allerdings nimmt der Bezug zur Natur immer mehr ab. Deshalb ist es umso wichtiger, dass sie sich selbst in der Natur erleben und ihre Umwelt entdecken. Das steigert auch die Lebensqualität.

BMUV (2018): Umweltbewusstsein in Deutschland

Das Bewusstsein für die Notwendigkeit zum Schutz der Umwelt ist zum großen Teil bereits vorhanden, wird jedoch nicht in praktisches Handeln umgesetzt. Deshalb ist es wichtig, den Zusammenhang zwischen den großen Umweltthemen und dem eigenen Handeln immer wieder herzustellen.

NABU (2019): Fashion for Future

Nach Italien produziert Deutschland den meisten textilen Abfall in Europa. Wegen der Mischgewebe lässt sich dieser nur sehr selten recyceln. Spenden führen oft dazu, dass in ärmeren Ländern die eigene Ware nicht mehr verkauft wird, weil die kostengünstige, gebrauchte Kleidung die Preise unterwandert. Bildung für nachhaltige Entwicklung klärt auf und gibt den Anstoß, nachhaltiger zu handeln.

Stimmen aus den Projekten

Wir haben viele Eltern, die Angst haben, ihre Kinder könnten sich schmutzig machen oder bei Regen erkälten. Sie erlebten die große Freude der Kinder beim Arbeiten in der Natur. Die Kinder waren stolz, ihren Eltern den Bach zeigen zu können.

Susanne Matzen-Krüger, Lehrerin aus dem Projekt „Bachpatenschaft Fangdieckgraben“

Nur wenn man die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Natur versteht, weiß man, wie wichtig es ist, den Wald mit seinen Bewohnern zu schützen und zu pflegen.

Ariane Schwarz, Projektleitung „Raus aus dem Klassenzimmer und rein in den Wald“

Obwohl Mümmelmannsberg ein „grüner Stadtteil“ ist, ist die Naturforschergruppe für viele Kinder die erste intensive Begegnung mit der Natur. Dass man Pflanzen und Vogelarten erkennen kann oder dass es Spaß macht Tiere zu beobachten, ist für viele eine faszinierende Erfahrung und verändert ihren Blick auf die Umwelt.“

Sabine Wittkopf, Projektleiterin im Projekt „Kleine Naturforscher Mümmelmannsberg“

Den Kindern wird die Zeit in der Draußenschule mit Sicherheit nachhaltig in Erinnerung bleiben, da sie in dieser Zeit mit Kopf, Herz und Hand an einem wunderbaren Ort lernen durften. Sie lernten die Natur lieben. Und alles, was wir lieben, möchten wir schützen! Wir sind uns sicher, dass die Botschaft die Natur zu schützen bei den Kindern angekommen ist.

Grundschullehrerin aus dem Projekt „Draußenschule“